Erst mal geht nichts

Für Angelika’s und Peter’s Manni geht erst mal nichts. In ganz Almaty gibt es weder neue noch gebrauchte Federn. Nun werden sie von Mercedes Benz in Almaty, aus Deutschland, organisiert. In 8-14 Tagen sollen sind die Federn da sein. Die gebrochenen Federn sind wieder drinn, Peter hat das Fahrwerk „frisiert“ und so können sie mit uns noch den Sharyn Canyon bereisen. Wir reisen dann schon mal nach Kirgistan ein, Angelika und Peter fahren zurück nach Almaty für den Einbau der Federn. Wir treffen uns dann in Kirgistan für die weitere Reise. Der ganz normale Wahnsinn halt.

 

PS: 12.07 neue Info, am 14.07  kommen die neuen Federn!!!!

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Nun hat es auch Manni erwischt

Mitten in einer heftigen Steppendurchquerung stellt Peter fest, daß seine Blattfederpakete gebrochen sind. Rechts drei Lagen, links eine Lage. Das Problem: Wir haben noch eine ungewisse Zahl an Offroad-Kilometern vor uns! Teils heftige Passagen mit Verschränkungen und tiefen Absätzen. Irgendwie hat Manni aber die Strecke von ca. 500 Kilometern bis Almati durchgehalten. Hier, bei Mercedes Benz, wird Manni geholfen. Federn sind zwar nicht vorrätig, sie werden aber ausgebaut, auf einem Teilemarkt besorgt und dann wieder eingebaut. Wenn alles gut geht ist morgen alles wieder heile.

Diese Zeilen schreibe ich direkt von Mercedes Benz in Almaty, ein sehr zuvorkommender Laden! Zwar kein W-Lan aber ein freier Zugriff über Lan. Vorallem superschnell!

Unser Reisefahrzeug

Wir sind recht zufrieden mit unserem Auto. Für die Reifen kann der Mazda nichts. Er schlägt sich hervorragend in fast jedem Gelände. Die 300 Liter mehr an Diesel waren angebracht, Photovoltaik, Standheizung, Kühlbox usw. verrichten ohne Probleme ihren Dienst. Lediglich der Aufbau gibt Anlass zur Kritik. Ist es Nachts kalt, schwitzen einige Stellen sehr stark. Schuld sind die vermeidbaren Kältebrücken. Der Airtex-Stoff mag gut und recht sein, wenn es regnet würde es noch nässer im Aufbau werden als es durch das Schwitzwasser eh schon ist. Dies liegt teils an den nicht versiegelten Nähten, die trotz Nahtdicht durchlässig sind und an der „tollen“ Konstruktion der Fenster im Airtex-Stoffkeil. Gut das wir da mit einer „Regenhaut“ die Knut bereits verwendet hat und die wir etwas umgenäht haben, bestens ausgerüstet sind. Ansonsten hält die Wohnkiste alle Strapazen einer solchen Reise bestens aus! Sie ist nirgens verbogen, geknickt oder verformt, gut so. Auch die selbst gebaute Trägerkonstruktion für unser Dachgepäck hält. Nützlich ist auch unsere Heck-Steckmarkiese. Ob für Schatten bei Sonnenschein oder als Unterstand bei Regen, nie stolpert man über Abspannungen oder Gestängekonstruktionen, bei starkem Wind nehmen wir sie aber ab.

Ach ja, uns geht’s übrigens auch sehr gut!

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Bridgestone ade

Endlich sind meine Bridgestone runter. Seit Wochen pumpe ich morgens ca. ein Bar Luft in jeden Reifen. Die Reifen mögen als Wald- und Wiesengummi taugen, Reisegummi ist es keiner. Andauernd steche ich mir die Flanken kaputt. Mehrmals haben wir den Reifen mit Stöpseln versehen, doch auch die helfen nur bedingt. In Öskemen, in Kasachstan, kaufen wir vier neue Reifen. Die Federal halten bisher sehr gut, nur die abgefahrenen Federal beginnen an den Stollenansätzen zu reißen. Diesmal gibt es NEXEN Radial AT NEO. Mal sehen wie sie sich schlagen. Allerdings sind sie deutlich größer im Durchmesser als die Alten, trotz gleicher Dimension. Wir werden berichten.

Welcom in Kasachstan

Herzlichst werden wir bei der Einreise begrüßt. 45 Minuten dauert der Grenzübertritt, neuer Rekord! Was ein Land!!! Landschaftlich ist der Altai hier ebenso reizvoll wie in Russland oder der Mongolei. Die Stellplätze sind wildromantisch, im wahrsten Sinne des Wortes. In den äußersten Osten reisen wir nicht, für die Region, sie liegt sehr nahe an China, wird ein Grenzschein benötigt.Dennoch bleiben uns mehr als drei Wochen um den Rest zu bereisen, wir sind gespannt.

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Russland mal wieder

Wir sind wieder mal in Russland, genauer, im russischen Altai. Zunächst als Hochgebirge, dann wird es arg hügelig. Die Region macht der Toskana alle Ehre, nur größer. Sehr schön, uns gefällt es. Hier gibt es noch echte Cowboys, saftige Wiesen und kleine, aufgeräumte Dörfer. Irgendwie macht die Region einen gesunden Eindruck. Meine Reifen hingegen scheinen sich nun aufzulösen. Nun haben auch meine Federal die ersten Gebrauchsspuren und müssen geflickt werden. Am ärgsten hat es die Bridgestone Dueler mitgenommen, ich glaube drei bis vier Dichtstöpsel pro Reifen stecken drin und immer sind es die Flanken und nicht die Lauffläche. Die Bridgestone Reifen werden sicher nicht mehr drauf kommen! Wir werden versuchen in Kasachstan neue Reifen zu bekommen, sollte funktionieren, ist ja eine Standardgröße.

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Auf wiedersehen Mongolei

WOW! Die Mongolei hat uns fasziniert wie sonst kein Land. Die Weiten, die Menschen, die Landschaft, einfach alles. Vier Wochen sind einfach zu knapp aber immerhin, besser als gar nicht da gewesen zu sein. Einziger Wehrmutstropfen war die Dieselversorgung. Hätten wir Diesel etwas sicherer erhalten, hätten wir um zwei Wochen verlängert, so bleiben wir länger in Kasachstan. Alles ist gut!

Willkommen in Peters Hairaffair

An irgend einem Tag war Reifenflicken angesagt. Den platten Reifen schleppe ich ja schon seit gut zwei Wochen unterm Auto mit. Die großen Stöpsel sind gut und halten, die kleinen Schlaufen sind auch brauchbar! So meine Erfahrung. Nun aber zu Peters Hairaffair! Karin will von Peter nen Kurzhaarschnitt, macht er! Nach dem Reifenflicken stehe auch in an der Reihe. Mein Mongolenschnitt wird gemacht! Peter hat da keine Hemmungen! Siehe Bilder. Ich sagte doch, irgend wann hab ich nen Iro!

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Abseits der Tourirouten

Wir fahren also in Richtung Westen. Auf der Hauptroute treffen wir zwei junge deutsche im Geländewagen, logisch bleiben wir stehen und quatschen. Die ersten Touris auf der Piste seit unserem Reiseantritt. Nett war das „Treffen“.

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Wir bewegen uns mittlerweile aber abseits der Hauptroute, nördlich finden wir immer wieder Pisten. Mongol Els, eines der größten Dünengebiete der Mongolei ist unser Ziel. Wir kommen an Stellen vorbei die in keinem Reiseführer vermerkt sind, die aber eine atemberaubende Faszination versprühen. Es gilt Pässe mit über 2700 Metern, unzählige Wasserdurchfahrten und Hochebenen zu meistern. Mongol Els streifen wir nur im äußersten Nord-Westen. Was für eine Landschaft! Im Hintergrund verschneite Berge, dann die Dünen und im Vordergrund grüne Weideflächen mit Gers. Diese Route scheint absolut abgelegen! Die Pisten sind so gut wie nicht befahren und zeichnen sich nur schemenhaft im zarten Steppengras ab. Hier fahren wohl sonst keine Langnasen 😉 Wir fühlen uns sau wohl und haben noch genug Diesel um über die Grenze zu kommen. Alles ist gut!!!! Ach ja, Diesel! Den scheint es mittlerweile wieder zu geben, zwar immer noch rationiert aber immerhin 50 Liter pro Fahrzeug, das ist mal was. Allerdings soll die Versorgung immer noch nicht funktionieren, diese Info hat uns ein mongolischer Reiseführer gegeben.

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Wela, Zwischenbericht

Was soll ich sagen!? Wir können Wela einfach nur empfehlen! Ob Suppen, Soßen, Desserts usw. alles schmeckt hervorragend. Bedeutend besser als die Billigpackungen aus den Märkten. In keinem Produkt in unserem Besitz ist Glutamat verarbeitet, somit sind die Produkte auch für empfindliche Mägen geeignet. Ob schnell eine Suppe auf 2800 Metern zum Mittag oder ein Mehr-Gänge-Menü am Abend mit Suppe, Hauptgericht und Nachspeise, wir fahren drauf ab!!!!

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