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40.000 und 100.000 Kilometer

Wir haben in der Cordillera Blanca den 40.000sten Kilometer dieser Reise bei 99.000 Kilometer auf der TRM Uhr erreicht und dann, tata: den 100.000 Kilometer auf dem TRM!!!

Eure Eminenz der TRM schlägt sich prächtig! Dreimal klopf auf Holz!!!

Weitere 15.000 Kilometer wollen wir auf den Tacho bringen. Noch sind wir in Peru, allein in Bolivien werden es mindestens 4.000 bis 5.000 Kilometer. Brasilien werden es, nur vom Durchfahren, nochmal 10.000 Kilometer, zumindest so ungefähr.

Meine Kalkulation am Anfang der Reise, mit um die 55.000 Gesamtkilometer würde so also aufgehen und meiner einer hätte mit seiner groben Überschlagung,

„Luftlinie-Kilometer auf dem Kontinent x3= Gegsamtkilometer“,

Recht behalten ;-)))))))

Unsere Chinareifen schlagen sich ebenfalls prächtig, wieder dreimal klopf auf Holz!

Mehr als 15.000 Kilometer auf dem Gummi und noch nicht Zeit zum drehen auf der Felge.

All das Gerede um die nicht erhältlichen 20“ Reifen in Südamerika ist nur Panikmache! Es gibt 20“ Reifen und jetzt, da wir sie „hoffentlich“ nicht mehr brauchen, sehen wir sie jetzt sowieso irgendwie bei jedem Reifenhändler mit „Großgummibestand“!

In Ayacucho haben wir unseren Reifenhändler nochmal besucht und einen 20“ Schlauch in „Reserve“ gekauft. Er hat sich gefreut und gemeint: War klar, das die Chinapneus halten!!!

Das ist übrigens unser 75ster Jubiläumseintrag zum 100.000sten Kilometer.

Cordillera Blanca zum Zweiten

Der Punta Olympica ist heute eine Passfahrt mit Tunnel. Wir wären nicht wir, würden wir nicht versuchen die alte Passtraße über dem Tunnel wenigstens zu versuchen. Es blieb allerdings nur beim Versuch.

Wir umrunden einige größere Felsbrocken auf der Piste, die sich über die Zeit gelöst haben und herunter gestürzt sind. Manche nehmen wir auch zwischen die Räder, Platz ist da ja genug 😉

Wir kurven über Hangabrutsche, sooo schräg ist es dann doch nicht. Dennoch kehren wir an einer Stelle um, an der es mir nicht ganz wohl ist. Der Weg ist unterspült.

Nicht schlimm, wir hatten mal wieder richtigen Offroad und etwas Adrenalin, das reicht. Also zurück und den Tunnel genommen.

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Unser weiterer Weg führt an einer Mine vorbei. Wow, was hier an Gesteinsbewegungen gemacht wird haben wir so noch nicht gesehen. Ganze Berge werden abgetragen, zerkleinert und wo anders als Halde wieder aufgeschichtet. Die riesigen Caterpillar, einer so groß wie ein Einfamilienhaus, fahren am laufenden Band. Etwas verzwickt durch die Mine zu finden, zwei Stunden gurken wir durch das Gelände der Mine, es ist riesig, mit Wegweisern und Warntafeln.

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Der Pastoruri Gletscher!

Ein Feigling, denn er zieht sich zurück. Einst Schauplatz der höchsten Ski- und Snowboardrennen der Welt, heute ein kläglicher Rest Eis. Der Rückgang wird seit dem Jahre 1983 auf Tafeln sehr anschaulich dokumentiert. Bilder der einstigen Skirennen und Picknick im Schnee zeigen was hier mal los war. Heute hat der Tourismus, im Vergleich zu seinen Glanzzeiten in den 80ern, schwer abgenommen. Viele der Verkaufsstände sind geschlossen und verwaist. Trotzdem gibt es noch ein kleines Kiosk mit dicken Maiskolben, Chocho (eine Art Bohnensalat) in der Plastiktüte und belegtem, selbst gebackenem Brot, lecker.

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Wir fahren fortan Richtung Küste, also wieder bergab. Bevor wir wieder auf Teer kommen, dürfen wir ein Wunder der Natur bestaunen!! Blühende Puya Raimondi. Eine Art der Bromelien. (Die bekannteste Bromelie ist übrigens die Ananas)

Nur alle drei oder vier Jahre blühen ein paar von ihnen!

Sie werden zwischen 40 und 100 Jahre alt. Wenn sie blühen ist das der letzte Akt ihres Lebens, danach sterben sie. Im wahrsten Sinne in der Blüte ihres Lebens.

Bis zu zwölf Meter hoch werden sie und haben ein mächtiges Erschinungsbild. Trotz hunderttausender Blüten und Millionen Samen sind die Bromelien recht rar. Die Bestäubung übernehmen Kolibris, die kleinen geflügelten Racker. Allerdings fressen eine Unzahl anderer Vögel die Samen. Inmitten der blühenden Bromelien stehen auch die gestorbenen. Ein komischer Anblick, denn die jetzt so schönen Pflanzen sind in wenigen Wochen tot. Trotzdem, wir hatten Glück dieses Spektakel, der blühenden Bromelien zu sehen, danke Natur!

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Cordillera Blanca zum Ersten

„Blanca“ steht für weiß und das ist sie auch!

Zumindest die Berggipfel. Mehr als 650 Gletscher und mehr als 30 Bergspitzen mit über 6000 Meter sind in der Cordillera Blanca zu finden. Ein Genuß hier zu fahren.

Entenschlucht/Canon del pato oder ganz banal Laguna 69 heißen Orts- oder Streckenbezeichnungen. Davon sollte man sich aber nicht ins Boxhorn jagen lassen. Die Region ist sensationell, ja atemberaubend. So wurde dann die Laguna 69 auch eines unserer Ziele. Eine Wanderung von etwa 7 Km und 700 Höhenmetern.

Die Anfahrt führte uns über den Canon del Pato, die Entenschlucht. Für Passfahrer und Fahrer mit Hang zum Abgrund ist diese Strecke sehr zu empfehlen. Unzählige enge Tunnels müssen ebenfalls passiert werden. Wenn auch komplett geteert, ein Leckerbissen für uns.

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Unsere erstes Ziel lautet Laguna Páron. Ihre Anfahrt ist auf Schotter/Piste zu bewältigen und gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was in der Cordillera Blanca noch auf uns zu kommen wird.

Spitzkehren, schlechte Wegverhältnisse und grandiose Ausblicke auf die Gletscher .Die Lagune selbst liegt eingebettet in Berge und am Ende läßt sich ein Sandstrand ausmachen.

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Es geht weiter, runter ins Tal und wieder hoch. Wir steuern zielstrebig die Laguna 69 an, sie liegt im Nationalpark Huascarán. So schlafen wir die Nacht direkt vor dem Parkeingang um gaaaanz zeitig in der Früh, vor all den Touribussen im Park zu sein, was auch klappt. Am Wanderparkplatz starten wir und treffen gleich eine deutsche Familie mit Guide und selbem Ziel.

Laguna 69.

Der Anstieg ist 2/3 der Strecke mit einer passablen Steigung versehen. Lediglich ein Zwischenanstieg und der Endanstieg sind etwas fieß! 😉

Wir genießen den sagenhaften Ausblick, sind aber mittlerweile nicht mehr allein, die Jugend spurtet förmlich die Berge hoch. Drei Stunden benötigten wir hoch, eineinhalb Stunden für den Abstieg.

Schee wars!!!!

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Huaca de la Luna – Huaca del Sol

Die Mondpyramide, bzw. die Sonnenpyramide.

Noch einmal Kultur.

Den Besuchern zugänglich ist nur die Mondpyramide. Ihr Gegenüber ist noch nicht zu bewundern. Gebaut von den Moche, überdauerte sie vermutlich vier Dynastien.

Die Mondpyramide diente für religiöse Zeremonien, dazu gehörten auch Menschenopfer. Für das Volk jener Zeit war das Leben kein Zuckerschlecken. Sie mussten Frondienste leisten und ein Kontigent für Lehmziegel erfüllen für den Bau der Pyramiden, welche aus Millionen von diesen Lehmziegeln bestanden.

Die Huaca del Sol gilt als eines der größten Lehmziegelbauwerke der Welt! Heute sind ca. bereits ein Drittel der ursprünglichen Höhe, durch Regenfälle wie „abgeschmolzen“, abgewaschen worden. Die Baukunst jener Zeit überrascht mit ihrer speziellen, erdbebensicheren Bauweise! Die Lehmziegel wurden in einem speziellen System auf einander gesetzt, so das sie all die Erdbeben der letzten Jahrhunderte überlebten.

Wie gesagt, nur der Regen nagt am Zahn der Zeit.

Frondienst Huaca de la Luna

Sehr beeindruckende Reliefs schmücken den heute sichtbaren Frontbereich der Mondpyramide.

Bereits zur Zeit der Inkas war dieser Ort schon eine Ruine. Archäologen haben diese beeindruckende Arbeit, die etwa 500 n.C. Begonnen wurde, wieder ausgegraben und den Besuchern zur Verfügung gestellt. Vieles hier ist, wie auch in Chan Chan, überdacht, um es vor Regenfällen zu schützen.

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Chan Chan

Bei Trujillo liegt eine mächtig alte Stadt, begraben unter Sand und den Sedimenten der Ziegel der Bauwerke, die durch den Regen quasi, wie Schokolade, haben schmelzen lassen. Reliefs auf Mauerresten wurden rekonstruiert und ganze Mauern wurden für die Veranschaulichung neu gebaut.

Nur ein Bruchteil der ursprünglichen Stadt konnte wieder hergestellt werden. Der Erhalt ist nur unter schwierigen Verhältnissen zu bewerkstelligen. El Nino, das Naturphänomen mit zunehmend Regen, beschädigt die Bauwerke in den letzten 20 Jahren mehr als die hunderte von Jahren vorher.

Vor der Museumsanlage kann man über Kilometer die ursprüngliche Größe der Stadt erahnen. Ihr Untergang war, wie so oft, den kriegerischen Inkas zu verdanken. Die Stadt wurde durch ausgeklügelten Leitungssystemen mit Wasser aus den Bergen versorgt, welche die Inkas mühelos unterbrechen konnten. So wurde diese Kultur einfach „ausgedurstet“.

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Die Inkas waren bei weitem kein friedliches Volk. Egal wo wir hin kommen Präinkavölker wurden meistens von den Inkas eingenommen und ihr Wissen wurde aufgenommen. So hatten die Inkas zu ihrer Blütezeit ein umfangreiches Wissen aus den verschiedensten Wissenschaften und Handwerken.

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Wieder mal Peru

Wir sind wieder in Peru. Erster Akt: Staunen, was die Peruaner an der Küste für Abfall übrig haben. So viel Müll haben wir bisher nur in Arequipa gesehen. Jetzt auch hier. Wo ist der Rest der ehemaligen Hochkultur Perus geblieben?

Wir besuchen das Museum des Senor de Sipan in Lambeyeque. Ein äußerst sehenswertes Museum! 1700 Jahre soll das Grab alt sein. Die Grabbeilagen sind ein Zeichen der Handwerkskunst jener Zeit. Unseren Fertigkeiten jener Zeit weit voraus. Aufgebaut wie eine Pyramide diente erst als religiöse Stätte, später als Grabstätte.

Unzählige Grabbeilagen zeugen von Wichtigkeit dieses Senors.

Da absolutes Fotografierverbot herrscht, bedienen wir uns an Bildern von Reisenden, welche wir auf unserer Reise kennengelernt haben.

Es handelt sich um two-vagabonds.de, namentlich Olaf und Simone. Auch sie haben herrlich viele Geschichten und Fotos zu zeigen, welche Abenteuer sie schon erlebt haben.

http://www.two-vagabonds.de/s%C3%BCdamerika-ab-23-08-2013/peru-i-feb-m%C3%A4rz-2015/

Lambeyeque Lambeyeque2 Lambeyeque3 Lambeyeque4 Lambeyeque5

Ingapirca

Solche Steinen kennen wir doch!

Eines vorweg: Ingapirca ist beeindruckender als im Reiseführer erwähnt.

Denn eine wesentliche Info fehlt. Mögen die Inkabauwerke in ganz Südamerika beeindruckend und ein „must see“ sein, sie sind alle eckig!

Das einzige nicht eckige, sondern ovale, Bauwerk der Inkakultur steht in Ecuador in Ingapirca!

Wir bekommen einen englisch sprechenden Führer, der sehr bemüht und euphorisch die Historie dieser Anlage zu erzählen vermochte.

Selbst wir ließen uns von seiner Art anstecken, schön so und sehr gut gemacht.

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Wir erfahren von der früheren Kultur, den Canares, welche hier bereits lange vor den Inkas diese Anlage errichteten. Die Inkas machten sich der astronomischen Fähigkeiten der frühen Kultur mächtig. Das was die Inkas eigentlich immer machten! Sie zerstörten nicht das ganze Wissen einer anderen Kultur, sondern sie verleibten es sich, durch ihre eigenen Gelehrten, ein! So wurde aus dem Mondkult der früheren Kultur, der Sonnenkult der Inkas, auf ein und dem selben Platz.

Die Inkas überbauten einfach diverse, bereits vorhandenen, Gebäude, mit ihren, uns mittlerweile bekannten Steinmauern.

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Wir werden vom Guide entlassen und er erzählt uns noch von einem Wanderweg, gleich ums Eck. Wir laufen los und sehen dann auch, wie von ihm versprochen, das Inkagesicht im Fels.

Ein sehr beeindruckender Vormittag mit vielen, persönlich sehr ansprechenden, Informationen.

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Chimborazo

Der höchste Berg Ecuadors und zugleich ein mittlerweile erloschener Vulkan.

Unser Ziel ist erst das Besucherzentrum ganz am Fuße des Vulkans. Hier wird man registriert.

Besucherzentrum

Dann die Carrel-Schutzhütte, welche mit dem Auto anfahrbar ist in ca. 4885 Metern.

Danach geht es zu Fuß zur Wymper-Schutzhütte weiter. Diese liegt dann auf ca. 5085 Metern. Also ein „Spaziergang“ von 200 Höhenmetern.

Danach nochmal wenige Meter zur Laguna Condor Cocha, hier stehen wir auf genau 5100 Metern.

Wir sind gut aklimatisiert und kommen trotz der dünnen Luft sehr gut zurecht. Keine Anzeichen von irgendeiner Höhenkrankheit – sehr gut!

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Er ist beeindruckend, der Chimborazo, wie er so vor uns steht, teilweise völlig frei, teilweise in Wolken gehüllt. Eure Majestät ziert sich etwas und lässt sich „bitten“.

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Vom Kratersee zum Schlemmerkäse

Von Quilotoa weiter geht es einmal über Teer und Hauptstraße oder, auf direktem Weg auf Schotter und spannend. Wir haben uns für spannend entschieden! Wie so oft! 😉

Ziel ist eine Käserei, die neben Gauda und Tilsitter auch Emmentaler verkaufen. Wir fahren ein paar Kilometer Teer, ehe links eine gute Piste abgeht, der direkte Weg eben. Doch wir haben gelernt, um so besser die Pisten am Anfang sind, um so spannender werden sie hinten raus.

Und so auch diesmal. Von fast 4000 Meter Höhe werden wir runter auf 1200 Meter krachen. Wir biegen um eine Kurve und Karin verschlägt es die Sprache! Ich kann ihren Enthusiasmus allerdings nicht teilen.

Chimborazo!!!

Majestätisch reckt er sich allein in den wolkenlosen Himmel. Boah!

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Es geht durch Primärwald und dann immer weiter hinunter durch Zuckerrohrfelder. Die Piste geht in irgend einem Dorf scharf links ab. Ab da ist sie eigentlich nicht mehr befahren. Komisch nur, denn bis zu dem Dorf und weiter, fahren Überlandbusse! Hier aber sicher nicht. Die nehmen wohl einen anderen Abzweig. Unser Navi sagt aber hier, also fahren wir hier. Und gerade recht ist es hier zu fahren.

Leitungen hängen über die Piste, Autos parken einfach drauf und Karin muss mehr als einmal aus der Luke im Fahrerhaus hoch und Wasserleitungen über die Kabine begleiten. Die Piste scheint nur noch sporadisch von Geländewägen befahren zu sein und vorwiegend von Motorrädern genutzt zu werden. Dementsprechend eng wird es. Na bravo!

Mal sehen wie die Brücke, unten am Fluß so ist, über den wir müssen. Die ist jedoch für 40 Tonner ausgelegt. Gut!

Jetzt wieder in die Höhe, ein paar Pistenabrutscher begleiten uns, wieder auf 4000 Meter.

Wie krass ist das denn. Wir kommen uns vor wie in Peru. Die Bevölkerung ist ausschließlich indigen und die Landschaft mehr als bergig und hoch.

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Nach Stunden erreichen wir wieder eine Hauptpiste. Danach eine super Hauptpiste, die irgendwann sicher mal geteert werden soll und nach neun Stunden und gerade mal 140 Kilometern, stehen wir in Salinas vor der Käserei, die aber um 18.00 Uhr schon zu hat.

Wir genießen die Nacht über den Wolken, die sich in Richtung Meer gebildet haben. Der Wind bläst unaufhaltsam, die ganze Nacht.

Am nächsten Morgen werden Träume wahr! Wir stehen am Sonntag, noch vor 09.00 Uhr vor der Käserei, die offen ist und kaufen ein. Insgesamt 1,25 Kilogramm Käse. Nach über einem Jahr endlich mal wieder Käse, der wie Käse schmeckt! Es wird Käsnudeln geben und Wurstsalat, so haben wir beschlossen!!!

Schön zu sehen war auch, wie die Milch angeliefert wird. Auf dem Motorrad oder Auto, auf den Rücken von Eseln oder Lamas. Hier ist die Welt noch irgendwie in Ordnung!

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Und dann das ultimative Highlight! Endlich Kaessnudeln!!

Kässnudeln

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Shalalá

Nix, oh oh oh!

 

Shalalá beschreibt sich als Touristenzentrum, es ist eher eine Anlage mit Cabanas und einem super Aussichtspunkt über einen Vulkankrater namens Quilotoa. Wir kommen an und werden erst mal wieder Geld los. Nix ist umsonst auf diesem Kontinent. Der Platz ist aber super, Toiletten, ruhige Lage, sogar Sonne fürs Solarpanel.

Besonderes Highlight ist die Aussichtsplattform und die Kratergratwanderung um den Kratersee. Die Aussichtsplattform machen wir noch heute, sind nur 5 Min. Die Wanderung morgen. Ab fünf Stunden soll die Gehzeit betragen, mal sehen.

Doch erst mal genießen wir den Sonnenuntergang auf der Aussichtsplattform. Zwei kühle Feierabendbier dazu und die Welt ist in Ordnung!

Sonnenuntergang2 Sonnenuntergang

Wir sind dann also gelaufen und haben dann auch, mit Pausen, ca. 4 ¾ Stunden benötigt. Ein strahlend blauer Himmel hat uns begleitet. Die Aussichten auf den Kratersee und die andere Seite, mit dem Vulkan Illiniza, waren sehr spektakulär. Superschöne Wanderung mit fast keinen weiteren Teilnehmern. Klasse!

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